24 Stunden Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr

Der 24 Stunden Berufsfeuerwehrtag bei der Feuerwehr Eichstätt war ein voller Erfolg. 32 Jugendlfeuerwehr´ler aus Eichstätt, Wintershof, Wasserzell, Buchenhüll, Landershofen, Preith und Meilenhofen absolvierten dabei im Laufe des Tages mehrere Verschiedene Einsatzszenarien.

Bereits am frühen Morgen begann die erste Übung: Ein Fehlalarm der Brandmeldeanlage in der ehemaligen Maria-Ward Realschule, stellte die Jugendlichen vor die Aufgabe, das Gebäude zu überprüfen und sicherzustellen, dass keine Gefahr bestand.

Parallel dazu erfolgte der nächste Einsatz bei der Brauerei Hofmühl. Ein Gabelstaplerfahrer hatte durch einen Fahrfehler mehrere Getränkekisten umgestoßen, wobei eine Person verschüttet wurde. Die jungen Feuerwehrleute reagierten prompt, befreiten die Person und leisteten Erste Hilfe.

Am Vormittag ging es für Zug 2 weiter zur Firma Schöpfel, wo ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem LKW simuliert wurde. Dabei waren zwei Personen verletzt. Während der LKW-Fahrer mithilfe einer Rettungsplattform befreit wurde, kam beim Fahrer des PKW ein Spineboard, sowie hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz.

Für die zweite Hälfte der Teilnehmer fand derweil die nächste Übung im Gewerbegebiet Preith statt und verlangte besondere Geschicklichkeit. Eine bewusstlose Person musste aus einem Regenrücklaufbecken gerettet werden. Mit der Drehleiter, einer Schleifkorbtrage und einem Rollglisssystem gelang es den Nachwuchsfeuerwehrleuten, die Person sicher aus der Tiefe zu bergen.

Den Höhepunkt des Tages bildete die große Abschlussübung in Wintershof, bei der eine gemeldete unklare Rauchentwicklung sich als „Brand Freifläche“ herausstellte. Hier konnte nochmals das gesamte Können unter Beweis gestellt werden.

Die Übungen wurden unter realistischen Bedingungen durchgeführt und boten den Jugendlichen die Möglichkeit, ihr theoretisches Wissen in der Praxis umzusetzen. Der Berufsfeuerwehrtag war für alle Beteiligten ein lehrreicher und spannender Tag. Dank der hervorragenden Organisation durch die Jugendwarte der einzelnen Feuerwehren unter der Leitung von Max Nemrava und Christian Heckl, sowie dem Engagement der Jugendlichen und ihrer Betreuer verliefen alle Übungen reibungslos.

Wir bedanken uns herzlich bei den unterstützenden Firmen/Organisationen ohne die dieser Aktionstag nicht möglich gewesen wäre:

  • Hubert+Freihart
  • LionsClub Eichstätt
  • Gabler Versorgungstechnik
  • LVM AlexanderStoll
  • Autoteile Rathei GmbH
  • Martin Maier
  • Josef Ernstberger
  • Autohaus Schmidt

Standortschulung Strahlenschutz

Am Mittwoch 26.06. war die Staatliche Feuerwehrschule Regensburg zu einer Standortschulung "Strahlenschutz" in Eichstätt zu Gast. Die 25 Teilnehmer, Feuerwehrdienstleistende aus den Feuerwehren Böhmfeld, Eichstätt, der Werkfeuerwehr Gunvor sowie der Kreisbrandinspektion, konnten sich zum Thema Strahlenschutzeinsätze weiterbilden.

Nach einem theoretischen Ausbildungsteil über die Einsatztaktik nach FwDV 500 konnten die Teilnehmer an verschiedenen atomaren Strahlern unter Aufsichter der drei Ausbilder Übungen mit den vorhandenen Messgeräten durchführen. In Stationsausbildungen wurden die verschiedenen Schutzkleidungsformen sowie der Aufbau des Kontaminationsnachweisplatzes geschult.

Zum Abschluss wurde noch das Betreiben eines Kontaminationsnachweisplatzes mit dem richtigen Auskleiden der Einsatzkräfte beübt.

Wir danken dem Ausbilderteam um Lehrgangsleiter Thomas Schäfer von der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg für diesen kurzweiligen und sehr interessanten Ausbildungstag.

Fachkundige Einweisung ins neue TLF 3000 Staffel

In der Feuerwehr Eichstätt herrschte am 15.06.2024 Hochbetrieb: Das Tanklöschfahrzeug der Firma Rosenbauer stand im Mittelpunkt des Geschehens. Ein erfahrener Trainer des Unternehmens vertiefte und erweiterte die bestehenden Kenntnisse der Eichstätter Feuerwehrleute in die komplexen Funktionen und die hochmoderne Technik des Einsatzfahrzeugs.

Mit geübter Hand und fachmännischem Wissen führte der Rosenbauer-Experte die Teilnehmer durch die einzelnen Komponenten des Tanklöschfahrzeugs. Von der leistungsstarken Pumpe über die intuitiv bedienbare Pumpenteuerung bis hin zu den umfangreichen Notbedienverfahren im Falle eines Elektronikversagens des Fahrzeuges– jedes Detail wurde minutiös erklärt und demonstriert.

Die Feuerwehrleute lauschten aufmerksam den Ausführungen des Trainers und stellten Fragen. Sie übten sich im Umgang mit Wasserwerfer, Pump and Roll, lernten die Feinheiten der Pumpensteuerung kennen und erhielten wertvolle Tipps für die sichere Bedienung des neuen Gefährts.

Nach einem intensiven Schulungstag voller neuer Erkenntnisse und praktischer Übungen zeigten sich die Teilnehmer der Feuerwehr Eichstätt begeistert von der kompetenten Einweisung.

Fazit:
Die Herstellereinweisung durch den Rosenbauer-Trainer war ein voller Erfolg und hat die Maschinisten der Feuerwehr Eichstätt optimal auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. Dank der umfassenden Schulung kann die Wehr im Brandfall noch effizienter und effektiver agieren, um Leben und Sachwerte in Stadt und Land zu schützen.

Text und Bilder: Thomas Hiemer

Lehrgang Absturzsicherung 2024

In den vergangenen Wochen lief bei uns der Lehrgang Absturzsicherung. Zehn Kameradinnen und Kameraden konnten diesen erfolgreich abschließen.

Nach den theoretischen Ausbildungsinhalten über die Ausrüstung und deren korrekte Anwendung, Unfallverhütung und Einsatztaktik, lernten die Teilnehmer den Gerätesatz Absturzsicherung sowie die Knoten und Stiche in der Praxis kennen. Die verschiedenen Sicherungstechniken, Anschlagpunkte, das Arbeiten auf Dächern, sowie der senkrechte und waagrechte Vorstieg wurden in praktischen Übungen ausgebildet.

Als Szenario der Einsatzübung zum Lehrgangsabschluss wurde ein medizinischer Notfall auf einem Silo angenommen. Der Patient konnte nur durch einen waagrechten Vorstieg erreicht werden. Abschließend wurde dieser für die Rettung in der Schleifkorbtrage vorbereitet und mithilfe des Rollglisssytems über die Drehleiter auf das Bodengleiche gebracht.

Ausbilder von links: Michael Oberle, Thomas Pfuhler, David Vogl
Danke an die Firma Böhm Metallbau und das THW Eichstätt für das Bereitstellen der Räumlichkeiten.

Großübung: Lange Schlauchstrecke zur Willibaldsburg

Zur diesjährigen Inspektion der Eichstätter Feuerwehren stand eine gemeinsame Großübung auf der Willibaldsburg an. Das Ziel der Übung war, eine fingierte Einspeisung der Sprühanlage in der Großen Stallung mit Löschwasser in der Praxis zu testen. Dazu wurde durch das LF 20 und dem TLF 3000 das Löschwasser im ersten Schritt aus den beiden vorhandenen Löschwasserbehältern auf der Burg entnommen. Der Löschwasservorrat aus den Behältern reicht bei der erforderlichen Wassermenge für etwa eine Stunde aus. Um die Wasserversorgung auch über einen längeren Zeitraum sicherzustellen, musste in dieser Zeit eine Schlauchleitung von der Altmühl zur Willibaldsburg aufgebaut werden. Es galt hierbei, eine Strecke von etwas mehr als einen Kilometer und gut 76 Höhenmeter zu überwinden. Hierzu waren dann alle fünf Feuerwehren der Stadt Eichstätt gefordert. Die Wasserentnahme wurde durch die Feuerwehren Wintershof und Buchenhüll am Herzogsteg vorgenommen. Mit dem Gerätewagen Logistik der Feuerwehr Eichstätt sind zwei parallele B-Schlauchleitungen über den Bahnhofsplatz zur B13 und weiter über die Burgstraße zum Parkplatz der Berufsschule verlegt worden. In der Einmündung Reichenaustraße musste durch die Feuerwehr Landershofen der Druck erhöht werden, um das Wasser die restliche Strecke zur Berufsschule pumpen zu können. Dort wurde das Wasser in einen mobilen Löschwasser Faltbehälter geleitet und anschließend durch ein Fahrzeug der Feuerwehr Eichstätt weiter bis zum Burghof gefördert. Die Schlauchleitungen für dieses Teilstück waren von der Feuerwehr Wasserzell aufzubauen. Anschließend wurde auch das LF 10 der Feuerwehr Wasserzell im Burginnenhof stationiert, um das Wasser aus einem weiteren mobilen Faltbehälter an die beiden Löschfahrzeuge der Feuerwehr Eichstätt zu verteilen. Nach etwa 50 Minuten war die komplette Schlauchleitung aufgebaut und es konnten rund 2000 Liter Wasser pro Minute auf die Burg gefördert werden, so dass die Wasserversorgung für das Szenario sichergestellt war.

Bei der Abschlussbesprechung zusammen mit Kreisbrandrat Martin Lackner und Stadtbrandinspektor Georg Maier wurde das durchaus anspruchsvolle Übungsszenario analysiert und allen Beteiligten großes Lob und Dank ausgesprochen.

   
   
   

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