Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Eichstätt wurde im Jahr 1863 gegründet. Seit dieser Zeit waren immer Bürger der Stadt bemüht, für die Sicherheit der Einwohner zu sorgen. War anfangs nur die Bekämpfung von Bränden von Bedeutung, so rückte in den letzten 35 Jahren die Technische Hilfeleistung immer mehr in den Vordergrund und wurde somit zur Hauptaufgabe der Feuerwehr. Bis vor einigen Jahren waren ausschließlich Männer in der Wehr ehrenamtlich tätig, die jetzt auch von Frauen tatkräftig bei ihren vielseitigen Aufgaben unterstützt werden. Für die Wartung und Pflege der Ausrüstung ist ein hauptamtlicher Gerätewart beschäftigt.

Der Schutzbereich umfasst das Stadtgebiet Eichstätt und die Stadtteile Buchenhüll, Landershofen, Marienstein, Rebdorf, Wasserzell und Wintershof, in denen bis auf Marienstein/Rebdorf jeweils eine eigene Feuerwehr aufgestellt ist. Aufgrund der technischen Ausrüstung und Fahrzeuge ist die Feuerwehr Eichstätt überörtlich in den Einsatzplänen für die Bahnstrecken Treuchtlingen/Ingolstadt und die ICE-Strecke Nürnberg/Ingolstadt, für die Bundesstraße 13 sowie für die überörtliche Hilfeleistung im Brandfall und die Technischen Hilfeleistung verankert.

Im Durchschnitt müssen jährlich ca. 100 Einsätze kleineren und größeren Ausmaßes von den Freiwilligen bewältigt werden. Regelmäßige Schulungen und Übungen im Bereich Zug und Verband, Atemschutz, Chemieschutz, Strahlenschutz, Ölschaden und Maschinisten und die Ausbildung der Jugend werden zusätzlich von den Aktiven unter Leitung der Fachausbilder abgeleistet.